Vereinslogo Kleingartenverein»Im Bärenbusch«1986 e.V. Langenfeld

  Zurück 
Der Fachberater im KgV »Im Bärenbusch«1986 e.V.
Grünabfälle
Podcast für Freizeitgärtner,von der Staatlichen Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan.
Pflanzenschutz Knospensterben am Rhododendron
Rebenpockenmilben
Lilienkäfer
Achtung Allergiker»Ambrosie«..
Koniferen, nein Danke..
Hecken schneiden verboten?????????
Flechten und Moose
Feuerkäfer
Tipps vom Fachberater
Kompostierung
Birnengitterrost

  Zurück 
 
 
 
 
 
 
 
 

Grünabfälle:

Im Kleingarten anfallende Grünschnitt sind im Kleingarten zu Kompostieren oder zur Annahmestelle für Grünabfälle bei der (GGA)- Industriestr. abzugeben.
 
Einfahrt Oeffnungszeiten
Einfahrt Industriestr. Öffnungszeiten
 
 
 nach oben

Fachthema:Rhododendron Zikade

Pflanzenschutz Knospensterben am Rhododendron

BDG e.V. (Home)
Fachthemen > Fachberatung > Garteninfos
Rhododendronzikade
Foto: Andreas Vietmeier Wenn Knospen von Rhododendren im Frühjahr verbräunen, absterben und von kleinen schwarzen Stacheln übersät sind, liegt ein Befall mit einer Pilzkrankheit (Pycnostysanus azaleae) vor. Besonderheit bei dieser Pilzkrankheit ist, dass sie durch ein Insekt – die Rhododendronzikade – übertragen und verbreitet wird.
(07.08.2009, Andreas Vietmeier)
Die derzeit häufig an Rhododendren auftretende Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi) wird 8 bis 9,5 mm lang, ist auffallend grün gefärbt und hat rote Streifen auf den Flügeln. Sie erscheint erstmals ab Mitte Juni an Rhododendren. Die grünlich gelben Larven sind bereits im Mai zu finden, vornehmlich an den Blattunterseiten. Die Zikaden selbst verursachen zwar keinen direkten Schaden, jedoch entstehen bei der im Herbst stattfindenden Eiablage unter die Knospenschuppen von Rhododendren kleine Verletzungen, die dem Schadpilz des Knospensterbens (Pycnostysanus azaleae) als Eintrittspforte dienen können. Infizierte Knospen entwickeln sich nicht weiter und sterben später ab. Bei geschwächten Pflanzen ist eine Infektion vermutlich aber auch ohne Mitwirkung der Zikaden möglich. Vor allem Pflanzen an ungünstigen Standorten (Staunässe, dichter Stand) sind in dieser Hinsicht gefährdet.

Soweit möglich, sollten zunächst die kranken Knospen ausgebrochen und entsorgt werden. Bei starkem Auftreten von Rhododendronzikaden wäre es sinnvoll, diese zusätzlich zu bekämpfen. Geeignet sind z. B. die Präparate Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso und Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat. Bei den Behandlungen ist es wichtig, dass auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Ein Teil der Zikaden lässt sich zusätzlich mithilfe von Gelbtafeln wegfangen, die man hierzu in die Büsche hängt. Eine ausreichend wirksame direkte Bekämpfungsmöglichkeit des Schadpilzes gibt es bislang nicht.

Andreas Vietmeier, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst

Rhododendronzikade: erwachsenes Insekt Rhododendronzikade: Larve durch Rhododendronzikaden übertragener Pilzbefall

Landwirtschaftskammer in NRW Info:

Fachthema vom 23.02.2010: Rhododendronzikaden in PDF-Form Fachthema vom 03.08.2009: Knospensterben in PDF-Form
 nach oben

Rebenpockenmilben:

Rebenpockenmilbe (Blattgallmilbe) an Weinrebe
Auf den Blättern von Weinreben zeigen sich blasen- oder pockenartige Aufwölbungen. Diese sind meist grün oder gelblichgrün gefärbt, können aber auch leicht rötlich sein. An den Unterseiten sind die Stellen im Bereich der Pocken von einem weißlichen (später auch bräunlichen), filzartigen Belag bedeckt.
(03.05.2007, Andreas Vietmeier)
Der verantwortliche Schädling, die Rebenpockenmilbe (Eriophyes vitis), gehört zur Gruppe der Gallmilben. Diese Milben sind winzig klein (etwa 0,15 mm) und nur bei ausreichender Vergrößerung zu erkennen.

Erste Schäden durch die Rebenpockenmilbe zeigen sich schon kurz nach Beginn des Austriebs (Blattpocken). Die Auswirkungen auf das weitere Wachstum und die eigentliche Ertragsbildung sind aber trotz auffälliger Blattsymptome eher gering.

Auf Grund der zu vernachlässigen Bedeutung der Rebenpockenmilbe sind Bekämpfungsmaßnahmen nur im Ausnahmefall sinnvoll. Sollte eine Bekämpfung dennoch erforderlich erscheinen, könnte durch mehrmalige, vorbeugende Spritzungen mit einem Netzschwefel-Präparat (z. B. COMPO Mehltau-frei Kumulus WG, Netz-Schwefelit WG) auch eine Befallsreduzierung der Rebenpockenmilbe erzielt werden (Nebenwirkung). Außerdem wären Mineral- bzw. Rapsöl-Präparate wie Celaflor Naturen Schädlingsfrei oder COMPO Austrieb-Spritzmittel einsetzbar (eine Anwendung). Die Spritzungen müssten ab Beginn des Austriebs durchgeführt werden.


Andreas Vietmeier
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst Münster



Pflanzenschutzamt Berlin Schädlinge der Weinrebe in Pdf
 nach oben

Lilienkäfer-Lilienhähnchen:

Lilienblumen
Die Käfer Ernähren sich von Lilienblätter
Zur Tarnung vor Freßfeinden, in einem Erdklumpen-änlichen
schleimigen Kothäufchen.
 nach oben

Beifuß-Ambrosie:

Ambrosia
Wollen Sie den gesamten Artikel lesen,vom Bundersverband Deutscher Gartenfreunde e.V. Ambrosie in PDF-Form
und ein Kalender für Allergiker in PDF-Form und ein Ambrosia-Meldeaufruf   ambrosiainfo.de/kontakt.html
 nach oben

Koniferen im Kleingartenverein:

Wollen Sie den gesamten Artikel lesen,vom Bundersverband Deutscher Gartenfreunde e.V.  Koniferen in Pdf
und  Gehölze im Garten in Pdf
Und das Einmaleins des Gärtnerns Das Einmaleins in Pdf
 nach oben

Hecken schneiden verboten?????????

 nach oben

Flechten und Moose im Kleingarten:

Wollen Sie den gesamten Artikel lesen,
vom Bundersverband Deutscher Gartenfreunde e.V. flechten in PDF-Form
 nach oben

Feuerwanzen oder Feuerkäfer:

So sehen Feuerwanzen oder Feuerkäfer aus.
 nach oben

Tipps vom Fachberater:

    Organischer Dünger»
    Bei den organischen Düngern sind oder waren die düngenden Elemente an Kohlenstoff gebunden. Organischer Dünger sind normalerweise tierischen
    oder pflanzlichen Ursprungs, können aber auch synthetisiert werden (z. B. Harnstoff). Sie entfalten ihre Wirkung langfristiger und werden oft weniger schnell ausgewaschen als mineralische. Eine Kennzahl für die Wirkgeschwindigkeit ist der C/N-Quotient, das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff.
    Je größer die Kennzahl ist, desto langsamer wirkt der Dünger.
    Organischer Dünger sind meist Abfallstoffe aus der Landwirtschaft(Wirtschaftsdünger), die wiederverwendet werden können;
    dies kann zu geschlossenen Kreisläufen führen.
    Beispiele für organische Dünger:
    • Gülle
    • Jauche
    • Mist
    • Guano
    • Kompostierte Pflanzenreste
    • Fischmehl
    • Klärdünger
    • Blutmehl
    • Hornspäne
    • Fischmehl
    • Knochenmehl
    Brennesseljauche:
    1 kg frisches, vor der Blüte geerntetes Brennessellaub wird in 10 l Wasser angesetzt. Die Jauche wird täglich umgerührt. Nach einigen Tagen setzt die Gärung ein.
    Wenn keine Bläschen mehr aufsteigen und die Temperatur abgesunken ist, wird die fertige vergorene Jauche unverdünnt über den Kompost gegossen.
    Unangenehme Gerüche lassen sich leicht durch eine Handvoll Steinmehl binden. 1:20 verdünnen und nur auf die Wurzel gießen.Zur Blattbehandlung 1:50 verdünnen. Brennesseljauche wirkt ausgleichend und heilend, wachstumsfördernd, anregend auf die Chlorophyllbildung, Regenwürmer anziehend,
    die den Boden für uns bearbeiten und düngen.
    Beinwelljauche:
    1 kg frische Bätter mit 10 i kaltem Wasser aufgießen, zugedeckt stehen lassen und dabei öfter umrühren bis sie fertig gegoren ist.
    Beinwelljauche enthält viel Stickstoff, Kalium, Phosphor und Spurenelemente, sie wird 1:10 verdünnt an die Pflanzeen gegossen.
    Pflanzenstärkungsmittel.
Naturgemäß Gärtnern "Ein Leitfaden" Gute Fachliche Praxis im Kleingarten in Pdf
 nach oben

Kompostierung:

        Nutzung von Kompost»
        Mit Kompost ergänzt man die Nährstoffreserven stark genutzter Böden. Kompost hat eine relativ hohe Wasserspeicherkapazität, so dass Pflanzen Trockenperioden besser überdauern. Er hat oft einen hohen Gehalt an Nährelementen, insbesondere Phosphor und Kalium.
        Insgesamt ist fertiger Kompost ein hervorragendes Düngemittel und ein ausgezeichneter Bodenverbesserer.
       nach oben

      Birnengitterrost:

        Eine der häufig auftretenden Pflanzenkrankheit ist der Birnengitterrost.
        • der Pilz nistet sich im Wachholder ein und geht nie mehr raus
        • er ist im Wachholder nicht mit Fungiziden zu bekämpfen
        • fällt einer der Wirte aus, kann sich der Pilz nicht mehr verbreiten
        • sind nur wenige Birnenblätter befallen, diese schnell entfernen
        • befallene Wachholderzweige bis ins gesunde Holz hinein entfernen
        • wenn man ganz sicher gehen will, muss man den Wachholder ganz entfernen
      • Im Frühjahr infizieren die Sporen die Blätter der Birnenbäume. Spritzen kann man nur die Birnenbäume, nicht den Wachholder.
      • Man kann darüber geteilter Meinung sein, aber Gift im Garten auszubringen, ist keine so tolle Sache.
      • Da hilft eigentlich nur die Entfernung eines der beiden Wirte des Pilzes.
      • Da im Kleingarten die Nadelgewächse nur geduldet, und nicht erlaubt sind, ist doch klar welche Pflanze dran glauben muss.
      • Wem das Argument:"Birnen kann man ja im Supermarkt kaufen" einfällt, der sollte daran denken, dass der Birnengitterrost in letzter Zeit immer mehr Gegenden großflächig befällt.
      Blatt oberseite Blatt unterseite
      So sieht der Pilz auf den Birnenbaumblätter aus.
      Wollen Sie den gesamten Artikel lesen, so rufen Sie bitte folgende URL auf: Birnengitterrost/mb_41.pdf in PDF-Form
       nach oben

      Webdesgn by ©W.Saeger Webmaster 23.05.2007-»